Der Erfolg der Digitalisierung im Unternehmen steht und fällt mit dem Umdenken und Neuhandeln der Menschen – allen voran den Führungskräften von der höchsten bis zur letzten Führungsebene. Egal, wo sie bereits im Digitalisierungsprozess stehen, setzen Sie daher im nächsten Schritt genau dort an: bei Ihrer Führungsmannschaft.

 

 

Überprüfen Sie zunächst einmal für sich:

Sind die Einstellungen und Verhaltensweisen unserer Führungskräfte zielführend für unseren Veränderungsprozess? Haben wir von der Spitze bis zu unseren operativen Führungskräften eine klare Vorstellung von einer digitalen Führungskultur? Haben wir überhaupt etwas an unserer Art zu Führen verändert oder führen wir bloß neue, moderne Themen, aber mit unverändertem Führungsverhalten?

Noch konkreter:

Sie planen die Einführung eines Dokumentenmanagementsystems. Welche Ziele verfolgen die verschiedenen Führungskräfte dabei? Welche Prioritäten setzen sie? Wie positionieren und kommunizieren Sie das Thema bei Ihren Mitarbeitern? Als wichtiges IT-Projekt? Als neue Software? Als Grundstein für modernes Arbeiten und die weiteren Entwicklung im Unternehmen?

Stellen Sie sich diese Fragen ganz persönlich und diskutieren Sie sie mit verschiedenen Führungskräften. Investieren Sie hier in professionelle Beurteilung von außen. Denn hier liegt der Kern aller Ineffizienzen, Umwege und Widerstände in jeder Art von Veränderungsprozess: „Der Fisch stinkt vom Kopf“. Wenn das praktische Führungshandeln die gewünschte (digitale) Veränderung nicht fördert, kann die beste Entscheidung (Einführung eines für Ihr Unternehmen passenden DMS) maximal zu mittelmäßigen Ergebnissen (z. B. sinnvolle Funktionen des DMS bleiben ungenutzt, Mitarbeiter investieren weiterhin zusätzliche Zeit in „analoge Handarbeit“, die Umstellung auf das System verzögert sich deutlich…) führen. Ein Resultat, das uns im Zeitalter der Digitalisierung sogar die Wettbewerbsfähigkeit kosten kann.